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Wie die Eingangsdiele eines Hauses vermittelt der Filmtitel einen ersten Eindruck davon, was den Gast erwartet. Aus diesem Grund muss er stets mit Bedacht gestaltet werden. |
Titel mittels Titelsoftware produzieren
Anwender non-linearer Schnittsoftware wie Premiere, Ulead Media Studio, Sony Vegas, FinalCut oder auch Avid und Casablanca haben es heutzutage gut - sie bekommen einen Titler gleich mitgeliefert und können ihre Titel nach dem Erstellen in den Film "einrechnen" lassen. Dabei sind sowohl reine Vorspänne (z.B. weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund) als auch in den laufenden Film eingestanzte Schriften möglich. Wer sich die Zeit nimmt, die einzelnen Titelprogramme voll "auszureizen", kann damit absolut professionelle Ergebnisse erzielen. Titel-Freaks können durch den Erwerb zusätzlicher Spezial-Software die Perfektion auf die Spitze treiben: bewegte 3D-Titel, selbständig umblätternde Seiten oder sich ändernde Textfarben sind ohne Schwierigkeiten realisierbar.
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Etwas aufwändiger ist die computergestützte Titelherstellung auf analoger Basis. Der "Wermutstropfen" liegt hier in der notwendigen Hardware-Ausstattung. Um ein Computerbild auf einem Videorecorder aufnehmen zu können, muß es von der Computernorm in die Fernsehnorm umgewandelt werden.
Die Industrie bietet dazu sogenannte RGB-TV-Konverter an, die meist als Steckkarte in den Computer eingebaut werden und die Arbeit des Umwandelns übernehmen. Wer die Möglichkeit des Einstanzens von Titeln ins laufende Bild nutzen möchte, benötigt zusätzlich ein Overlay/Genlock, das Computerbild (Titel) und Recorderbild (Video) synchronisiert und die Hintergrundfarbe des Computerbildes transparent schaltet. Eine Grafik über die Funktionsweise eines solchen Genlocks können Sie durch Anklicken des linksstehenden Minibildes aufrufen. Genlocks werden als externe "Blackboxes" oder als interne PC - Steckkarten angeboten. Bevor wir auf die non-lineare Titelherstellung umgestiegen sind, haben wir für diese Arbeiten das von der Fa. COMO vertriebene interne Multi-Video-System eingesetzt, welches RGB-TV-Konverter und Overlay/Genlock miteinander vereint und zusätzlich auch die Möglichkeit bietet, Bluescreen-Effekte zu realisieren. Eine weitere oft benutzte Lösung war der ebenfalls von COMO vertriebene Multigen-Konverter, eine externe Lösung, die keinen Eingriff in das Computergehäuse erfordert. |
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