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. . . . . . Hier finden Sie Beiträge, die insbesondere die Bastler und technisch Ambitionierten unter den Filmern interessieren dürften. Es handelt sich um Tips, die wir entweder selbst erknobelt oder irgendwo aufgegabelt haben. Wir wollen sie Ihnen nicht vorenthalten... |
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Digital-Digital Verlustfrei - stimmt das wirklich? Digital-Analog Wirklich besser als bisherige Kopien? |
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Wie gut ist eine Digital-Kopie im Vergleich zur analogen Kopie des Videosignals? Wie sehr leidet die Bildqualität bei der Überspielung auf einen SVHS- oder VHS-Recorder? Wir haben es ausprobiert.
Zum Testen haben wir die Digitalkamera VX-1000-E von Sony verwendet.
Als Bildquelle diente der sogenannte "Siemensstern" (siehe Abbildung),
der als Druck vorlag und von der auf einem Stativ befestigten Camera
abgefilmt wurde.
Zuerst haben wir das
durchgeschleifte Original-Camerabild mit dem auf DV-Band
aufgezeichneten Bild verglichen. Da die Bilddaten vor der
Bandaufzeichnung auf ein Fünftel der Originaldaten reduziert
werden, hat uns interessiert, ob diese Kompression Auswirkungen auf die
Auflösung hat. Ergebnis : der Test zeigte keinerlei Verluste bei
der horizontalen Auflösung und nur minimale bei der vertikalen.
Man kann also sagen, daß die Qualität des Kamerasignals
trotz Datenkompression voll auf das Digital-Band kommt.
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Wieviel Bildqualität bleibt bei einer Kopie des DV-Bandes auf einen Videorecorder auf der Strecke? Erwartungsgemäß zeigten sich bei der digitalen Kopie keine erwähnenswerten Verluste. Originalaufnahme und zweite Generation waren für das Auge praktisch nicht unterscheidbar. Anders sah es bei der digital-analogen Kopie aus. Hier sind deutliche Qualitätseinbußen sichtbar. Erreicht die Digitalkopie etwa 95 Prozent der Originalauflösung, so sind es analog nur noch zwischen 75 und 80 Prozent. Das bedeutet, daß die Sony-Camera am Analog-Ausgang ein Videosignal lieferte, das sich nur wenig von der Bildqualität einer guten SVHS-Camera unterscheidet. Auffällig war ein relativ hoher Auflösungsverlust vertikal, der sich bei der Überspielung auf Normal-VHS noch einmal steigerte (ca. 55 Prozent Restauflösung gegenüber dem Original).
Das Fazit:
Begleitinformation: |
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Dieser Beitrag soll eine mögliche Problemzone beim Einsatz von DV-Bändern aufzeigen. Er dient lediglich der Information und ist nicht dafür gedacht, eine unnötige Panik auszulösen. |
![]() Dropouts bei DV-Bändern Mischbetrieb kann zu verschmierten Köpfen führen Videobänder hinterlassen während des Aufnahme- und Abspielvorgangs einen feinen Bandabrieb im Laufwerk. Das Problem dabei : bei der Herstellung von DV-Bändern werden von den Herstellerfirmen unterschiedliche Beschichtungs - Verfahren eingesetzt. Diese Beschichtungen "vertragen" sich manchmal nicht besonders gut miteinander - es entsteht eine chemische Reaktion, die letztendlich zu einem mikroskopisch dünnen, schmierigen Film und damit zu Bildfehlern (sogen. Klötzchen oder Artefakten) führt.
Was kann man tun? Panikstimmung
ist unserer Meinung nach zwar nicht angesagt, wer jedoch auf der
sicheren Seite sein will, sollte in der Tat immer nur Bänder des
gleichen Herstellers verwenden. Dies ist zwar keine Garantie für
Fehlerfreiheit, die Dropout-Gefahr ist so jedoch am geringsten. Dies
aufzuzeigen ist das Ziel dieses kurzen Beitrags. |
Die unendliche Geschichte mit den Video-Bändern![]() Für die Ewigkeit gemacht? Über die Auswirkungen der Langzeit-Archivierung von DV-Bändern Eine Betrachtung von Willi Rödle |
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Bei einer Betrachtung der Langzeit- Archivierungsmöglichkeit von DV-Material dreht sich alles um die sogenannte BER (Bit-Error-Ratio, oft auch Bit-Error-Rate genannt). Von der BER ist es abhängig, ob eine saubere Reproduktion der gespeicherten 0- und 1-Signale möglich ist oder nicht. Sinkt die vom DV-Band gelieferte Signalstärke unter einen bestimmten Wert, erscheinen plötzlich Klötzchen im Bild. Sinkt sie weiter, fällt das Bild in sich zusammen, denn selbst die in jedem Signalprozessor eingebaute Fehlerkorrekturschaltung ist dann nicht mehr in der Lage, die durch das schwache Signal entstandenen Bildfehler zu korrigieren.
Gravierender ist es, wenn der Fehler beim Band selbst zu suchen ist. Videobänder unterliegen genau wie Audiobänder einem natürlichen Alterungsprozess, der sich schleichend über Jahre hinzieht. Halten wir uns vor Augen, dass es sich - analog oder digital - um eine Magnetaufzeichnung handelt. Die auf das Band aufgespielte "magnetische Signalstärke" lässt, den Naturgesetzen folgend, im Laufe der Zeit mehr und mehr nach. Und genau hier kommt ein Manko der digitalen Bandaufzeichnung ins Spiel : während Analogaufnahmen im Laufe der Zeit einfach nur etwas "schlechter" werden, gibt es bei bei Digitalaufnahmen einen Punkt, an dem die verbliebene Signalstärke den kritischen BER-Pegel erreicht, das Bild "pixelig" wird, dann hin und wieder aussetzt, und - im schlimmsten Fall - eben ganz zusammenbricht.
Zu guter Letzt : Seit der
bezahlbare DVD-Brenner die Magnetband-Archivierung mehr und mehr von
unseren Computer-Schnittplätzen verdrängt, tritt auch diese
Diskussion wieder in den Hintergrund : es gibt zwar noch keine
definitiven Erfahrungen, für DVD's soll dem Vernehmen nach jedoch
der alterungsbedingte kritische BER-Pegel ein Fremdwort sein.Hoffen wir
das Beste, denn ein gelöstes Problem gebiert ja bekanntermassen
sofort ein neues, und schon tauchen erste Meldungen über sich ab-
oder auflösende DVD-Beschichtungen auf. Es nimmt kein Ende . . . |
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