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![]() Ein Prachtstück : Der HDV-Camcorder Sony HDR-FX7 |
Da hat man sich nun einen jener supermodernen (H)DV-Videocamcorder und auch noch eine PC-Schnittsoftware angeschafft. Sehr schnell merkt man jedoch, dass Camcorder und Computer allein noch keinen Film machen. Wie also soll's jetzt weitergehen? Nachfolgend ein paar Tips für einen gelungenen Start. |
![]() Bei der Aufnahme ist es wichtig, typische menschliche Sehgewohnheiten zu beachten. Wer zum ersten Mal eine Kamera in der Hand hält, neigt gerne dazu, wie wild in der Gegend herum zu schwenken. Unser Auge "schwenkt" jedoch nicht über eine Szene, sondern wir sehen unsere Umwelt als eine Folge von
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Einstellungsgrößen wechseln
Bei jeder neuen Einstellung sollte die Motivgröße je nach Bildinhalt variieren. Die ersten Bilder werden weitwinklig sein, um die räumliche Gesamtsituation zu erklären. Die folgenden Einstellungen sollten dann näher an das dargestellte Objekt herangehen (Nahaufnahmen nicht vergessen!), um schließlich in einer abschließenden Totale noch einmal einen Überblick über die Gesamtszene zu geben. Diese Reihenfolge ist nicht zwingend vorgeschrieben, hat sich jedoch beim "normalen" Film als Regel etabliert (und tausendfach bewährt).
Die Grafik zeigt die gängigsten Einstellungs- größen. Zusätzlich existieren einige "Exoten" wie zum Beispiel die "amerikanische Normale", bei der die Beine einer Person etwa in Kniehöhe abgeschnitten werden - just dort, wo beim Cowboy das Halfter des Colts endet...
Halbtotale - Hebt ein Objekt aus der Beliebigkeit heraus und setzt es mit seiner direkten Umgebung in Verbindung. In der Regel sind Personen in der "Ganzkörperansicht" zu sehen.
Normale - Die "Normale" entspricht am ehesten einer Einstellungsgröße, bei der ein außenstehender Betrachter eine Gesprächsgruppe beobachten würde. Die Unterhaltung ist dabei vom Betrachter akustisch mitverfolgbar.
Halbnah - Die halbnahe Einstellung zeigt den Oberkörper einer Person formatfüllend. Sie erfasst die Gestik und Gefühlsregung der betreffenden Person.
Nah - Die Naheinstellung zeigt den Kopf einer Person formatfüllend. Der typische "Close-up". Zeigt sehr deutlich Gefühlsregungen, ohne unnatürlich groß zu werden.
Detail - Objektstrukturen (wie etwa Holzmaserung) und Körperteile (Nase, Augen, Lippen usw.) werden unnatürlich groß herausgestellt. Diese Einstellung hat bei der Darstellung von Personen eine sehr intime Wirkung und sollte mit Bedacht eingesetzt werden. |
Kamera-Perspektiven
Neben den Einstellungsgrössen hat die gewählte Kamera-Perspektive eine starke gestalterische Aussage. Sie ist beim Betrachten unseres Videos gleichzeitig die Perspektive des Zuschauers. Wir unterscheiden mindestens 5 Perspektiven :
Am häufigsten wird die Normal- Perspektive verwendet - sie entspricht der gewohnten Sicht des Menschen, wirkt dadurch jedoch leicht "langweilig". Aufnahmen aus der Frosch- Perspektive "erhöhen" das Aufgenommene und geben ihm ein besonderes Gewicht. Das kann bis zur Karikatur übertrieben werden. Die Ober- Perspektive lässt dagegen eine aufgenommene Person klein und unbedeutend erscheinen.
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Über das Zoomen
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Durch den Druck auf die T-Position (Tele) der Wippe verschieben sich zwei Linsengruppen im Objektiv. Ihr Abstand zueinander vergrößert sich und damit auch die Brennweite - der Abstand zwischen Brennpunkt und Bildebene. Da die Bildebene ihre Position nicht verändert, trifft sie bei langen Brennweiten nur noch ein kleiner Bereich aus dem Zentrum des Bildkreises. Umgekehrt empfängt sie bei kurzen Brennweiten alles, was an Lichtwellen ins Objektiv gelangt - entsprechend klein natürlich. |
Zoom-Technik Zoomobjektive durchfahren einen festgelegten Brennweitenbereich mit Hilfe eines kleinen Motors. Maximale und minimale Weite sind auf dem Frontring des Objektivs in der Regel eingraviert. Steht auf dem Objektiv beispielsweise 4 - 40 mm, so entspricht dies einem 10fach-Zoom. Für optische Systeme sind 10- bis 20fach-Zooms realistische Werte. 64- oder 100fache Zooms lassen sich nur mit digitalen Tricks realisieren. Dabei werden auf elektronischem Weg nur noch Ausschnitte des Bildinhalts vergrößert. Da dabei jedoch keine neue Bildinformation entsteht, sondern die alte nur "aufgeblasen" wird, verschlechtert sich das Bild zusehends. Diese elektronische Vergrößerung sollte deshalb für den Normal-Filmer besser tabu sein. Weitere Tips und Tricks dieser Art bekommen Sie als Mitglied bei den Clubabenden. |
Schnitt-Vorbereitungen
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Bevor Sie voll Eifer darangehen, Ihr "jungfräuliches" Masterband zu bespielen, sollten Sie es erst einmal vollständig durch den Aufnahmerecorder laufen lassen! Zum einen werden dabei die Videoköpfe auf das verwendete Band "eingeschliffen", was sich später durch verminderte Dropouts bemerkbar machen kann, zum anderen werden die Bandwicklungen aufgelockert und eventuell verklebte Bandstellen freigesetzt. |
![]() Spulen Sie das unbenutzte Band zunächst im Schnellauf bis zum Ende und zurück. Schalten Sie dann auf "Aufnahme" und lassen Sie das gesamte Band noch einmal durchlaufen, ohne irgendwelche Signale zuzuführen. Ergebnis: das Band wird "geschwärzt" und dabei vormagnetisiert - eine Voraussetzung für rauscharme Bild- und Tonaufnahmen. | |
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Lassen Sie am Anfang des Bandes mindestens 10 sec Schwarzband stehen! Der Anfang eines Videobandes ist immer einem erhöhten mechanischen Verschleiß ausgesetzt. Zum einen "knallt" das Band beim Zurückspulen oft unsanft an den Anschlag und zerknittert dabei leicht (schauen Sie sich mal Ihre oft benutzten Bänder an!), zum anderen sammelt sich bei der Bearbeitung und Lagerung der Bänder Staub an, der besonders am Bandanfang zu unschönen Dropouts führen kann.
Wenn Sie die Absicht haben, Ihr Master in einem Kopierwerk vervielfältigen zu lassen - zum Beispiel als Geschenk an Freunde oder Verwandte - ist anstatt des normalen schwarzen Vorspanns ein normgerechter Vorspann empfehlenswert:
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| Bandanfang : | 1 Min. Farbbalken + Testton 1khz ( -9db ) dann 1 Min. Schwarzfilm dann Filmbeginn |
| Filmende : | 1 Min. Schwarzfilm |
| Download : |
Farbbalken 768x576px, 24 Bit- Farbauflösung, TIF 150 dpi, 16 kB Testton-Info als Text-Datei |
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