Der Club fürs Ahrtal und Umgebung - Mitglied im Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.

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  Clubleben 2003

Lektüre für alle, die bei den Clubabenden nicht anwesend sein konnten

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  14. Januar 2003
Von Zelluloid auf Video

Bild : Der Autor des AbendsMit einem interessanten Technikabend begann das neue Clubjahr 2003 - Überspielung älterer Zelluloidfilme auf DV-Band. Aus gegebenem Anlass hatte unser 2. Vorsitzender Werner Mertens einige Schwarz-Weiss- Filme im 16mm-Format mitgebracht, die schon gut und gerne 50 Jahre und mehr auf dem Rücken hatten und nun zum Zwecke einer schnellen und unkomplizierten Vorführung auf Fernseher-Format gebracht werden wollten. An technischer Ausrüstung standen ein 16mm- Siemens- Projektor und ein Glasscreen-System der Firma Video-Optik-Brähler zur Verfügung, letzteres mit einem kleinen Spiegel, der das projizierte Bild auf eine kornfreie Rückproscheibe warf. Aufgenommen wurde mit einem Sony VX9000-Camcorder, der gleichzeitig das Bild zur Kontrolle zum angeschlossenen TV-Monitor weiterleitete. Wie üblich verschlang die möglichst flimmerfreie Einstellung des Filmprojektors mittels Stroboskopscheibe die meiste Zeit. Da die Filmschätzchen noch mit 18 B/s aufgenommen waren, zeigte sich schliesslich, dass eine Projektor-Drehzahl von etwas unter 17 B/s zum besten Ergebnis führte.


  28. Januar 2003
Jahreshauptversammlung mit Vorstandswechsel

Bild : Weinpräsent für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder  Bild : Der neue Vorstand
Die alle drei Jahre routinemäßig anstehenden Neuwahlen brachten diesmal einen Teil-Vorstandswechsel mit sich : Schriftführer Willi Rödle und Kassierer Kurt Neuhäusser, beide seit über 20 Jahren im Amt, standen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Adäquaten Ersatz fand die Mitgliederversammlung nach anfänglichen Schwierigkeiten schliesslich in Rolf Hoffmann als Schriftführer und Hermann Weber als Kassierer. Die Wahl der beiden Neu- Vorstandsmitglieder fiel einstimmig aus - beide nahmen die Wahl an und ernteten dafür den gebührenden Dankesbeifall der gesamten Mitgliederversammlung. Einfacher gestaltete sich die Neuwahl der übrigen Vorstandsmitglieder : Günther Schmitz und Werner Mertens, beide seit vielen Jahren als erster und zweiter Clubvorsitzender tätig, stimmten einer Wiederwahl zu, ebenso die langjährigen Kassenprüfer Paul Gieler und Gottfried Aresin.

Der "alte" und zugleich "neue" 1. Vorsitzende Günther Schmitz dankte den ausgeschiedenen Vorstandskollegen für ihre langjährige Mitarbeit und überreichte als kleines Dankeschön des Clubs ein Weinpräsent aus dem Tal der roten Traube.

Der Clubvorstand setzt sich demnach ab sofort wie folgt zusammen :
Günther Schmitz 1. Vorsitzender
Werner Mertens 2. Vorsitzender
Rolf Hoffmann Schriftführer
Hermann Weber Kassierer
Paul Gieler Kassenprüfer
Gottfried Aresin Kassenprüfer



  11. Februar 2003
Rückblick auf die Photokina Köln

Der Referent des Abends, der über Video und Licht sprechen sollte, war verhindert, so daß man kurzfristig auf ein "Ersatzprogramm" ausweichen mußte. Es bot sich eine Videocassette an, die dem Club von einer Münchener Firma zugestellt worden war, und die eine interessante Zusammenfassung der vergangenen Photokina in Köln zeigte. So kamen - spät, aber immerhin - auch diejenigen Clubmitglieder in den Photokina-Genuss, die damals nicht persönlich anwesend sein konnten.


  25. Februar 2003
Unser jährlicher Nostalgieabend

Bild : Super8-ProjektorEinmal im Jahr greifen die Mitglieder des Film- und Videoclubs tief in die Filmarchiv-Kiste, um einige der dort lagernden Filmschätzchen wieder einmal durch den Filmprojektor laufen zu lassen. Diesmal waren zwei schon recht betagte Club-Gemeinschaftsfilme an der Reihe, also Super8-Filme, die dereinst in Gemeinschaftsarbeit hergestellt wurden : "Amateur filmt Amateur" zeigte das sehr aufwändige Bearbeiten von Super8-Filmen an einem selbstgebauten Schneidetisch, der einem echten Steenbeck nachempfunden war. "Sportfest in Bad Neuenahr-Ahrweiler" handelte vom Bundesjugendtreffen 1979 und war ebenfalls an besagtem Super8-Schneidetisch produziert worden. Dabei zeigte sich, daß auch schon vor Jahren sehenswerte Filme zustande kamen, wenn auch die technischen Möglichkeiten mit der heutigen Computertechnik noch lange nicht mithalten konnten. Und so mancher Zuschauer erkannte sich auf der Leinwand wieder, allerdings etwas jugendlicher an Jahren. Was natürlich zu dem Ausspruch führte: "Damals waren wir noch jung und schön, heute sind wir nur noch schön . . ." -


  11. März 2003
Videoschnitt mit dem PC

Bild : Unser Clubfoto des Monats Eines der derzeit populärsten Schnittsysteme der gehobenen Klasse ist das Canopus-Storm. Unser Mitglied Rainer Urbanke ist seit einigen Monaten Besitzer eines solchen "Gerätes" und demonstrierte an diesem Clubabend, wie man damit arbeitet - insbesondere was die Echtzeitfähigkeit während Schnitt und Ausgabe auf Band betrifft.

Die zahlreich erschienenen Clubmitglieder und Gäste konnten live miterleben, wie mittels Schnittprogramm Premiere 6 ein kurzes Filmchen entstand - wegen der vorzuführenden Echtzeitfähigkeit natürlich mit ungewöhnlich vielen Effekten, Farbverfremdungen und Bild-in-Bild-Effekten gespickt. Und mancher, der noch auf einem "alten" System mit den unvermeidlichen Wartezeiten bei der Berechnung arbeitet, konnte sich überzeugen, daß es tatsächlich auch in Echtzeit geht. Entsprechende Hardware natürlich vorausgesetzt: zwei Prozessoren mit jeweils 1,8 MHz Taktfrequenz machten den entsprechenden Dampf. Und wenn man - wie hier geschehen - auch noch zwei PC-Monitore zur Verfügung hat, um die vielen Schalt- und Effektboxen darzustellen, fühlt man sich in der Tat in der "gehobenen" Videoschnittklasse. Allerdings hat dies, wie der Besitzer Rainer Urbanke nicht verhehlte, auch einen gehobenen Preis.


  25. März 2003
Mitglieder greifen ins Archiv

Bild : Werner Mertens Der regelmässig wiederkehrende Clubabend mit dem verheißungsvollen Namen "Mitglieder greifen ins Archiv" ist immer eine gern besuchte Veranstaltung. Sind doch im Laufe der vielen Jahre bei den Filmfreunden stattliche Film-Bestände zusammengekommen, die es wert sind, immer wieder einmal "durchforstet" zu werden. Diesmal lagen auf dem Vorführtisch zwei Video-Produktionen von Rainer Urbanke über Friesland und das griechische "Hellas", Werner Mertens führte die Dokumentation des Orgel-Neubaus in der Ahrweiler Kirche vor, und last not least erfreute Gottfried Aresin die Zuschauer mit seiner 9-minütige Eigenproduktion über das Aresin'sche Kochstudio und die richtige Ernährung - ein Videofilm, bei dem es einiges zu schmunzeln und zu lachen gab.


  8. April 2003
Videovertonung mit dem PC

Bild : Willi Rödle Um Neuigkeiten auf dem Gebiet der Video-Nachvertonung ging es an diesem Clubabend im April, insbesondere um das schwierige Gebiet der Kommentar-Vertonung. Seit einiger Zeit taucht hier immer öfter das Wort "Voice-Over" auf, also die Möglichkeit, den fertig geschnittenen Film ohne weitere Zusatzprogramme direkt in der Timeline des Schnittprogramms zu kommentieren. Wie dies vor sich geht und daß es gar nicht so einfach ist, wie es zunächst scheinen mag, erläuterte Willi Rödle anhand einiger Proki-Folien. Die professionellen Filmemacher arbeiten seit Jahren mit dieser Möglichkeit der Direkt-Kommentierung, auf der unteren und gehobenen Videoschnittebene sieht es dagegen noch ziemlich trübe aus. Künftige Schnittsystem-Generationen müssen sich mehr und mehr daran messen lassen, ob sie diese Möglichkeit bieten - und vor allen Dingen, wie gut sie diese Möglichkeit beherrschen. Und da gibt es für die Entwickler noch viel zu tun . . .


  29. April 2003
Bilder abfilmen mit der Videocamera

Bild Jeder Filmer integriert hin und wieder auch Standbilder in sein Video. Oft handelt es sich dabei um historische Fotos, die schon Jahre oder gar Jahrzehnte in irgend einer Schublade herumlagen und qualitätsmäßig von heutigen Fotos weit entfernt sind. Mit einer guten Beleuchtung - sei es nun durch Scheinwerfer oder durch Tageslicht im Freien - und entsprechender Kamera-Einstellungen kann man solche Aufnahmen durchaus zu brauchbaren Videoaufnahmen machen. Es muss sich jedoch nicht zwangsläufig um Fotos handeln - auch grosse Wandbilder können abgefilmt, ja sogar abgeschwenkt werden. Unser Berufsfotograf Werner Mertens zeigte an diesem Clubabend anhand einiger historischer Aufnahmen aus Alt-Ahrweiler (teilweise schon hundert Jahre alt), wie man durch geschicktes Zoomen und Schwenken selbst solche Bilder zu einer interessanten bewegten Videoshow machen kann.


  9.-11. Mai 2003
Bundeswettbewerb "Report" in Wetzlar

Irgendwie ist es schon fast Tradition geworden, daß auf dem jährlichen Bundesfestival "Reportage- und Unterrichtsfilm" ein Film unseres Clubs dabei ist. Auch diesmal war es so, denn der Film "Auf der Strecke geblieben" von unserem neuen Clubkassierer Hermann Weber hatte beim Landeswettbewerb in Hachenburg die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb geschafft. Gegen rund 30 Konkurrenten hatte er dort anzutreten, und nachdem die Jurybesprechung zu Ende war, gab es viel Beifall und eine Silbermedaille für den Wettbewerbsbeitrag aus dem Ahrtal. Herzliche Gratulation auch an dieser Stelle noch einmal an unser Mitglied Hermann Weber!


  13. Mai 2003
Spezialeffekte im Film

Bild"Der brennende Daumen" nannte sich ein Spezial-Video, das an diesem Clubabend in die Geheimnisse der sogenannten Special Effects beim Film einführte. Ein professioneller Effektemacher ließ uns in seine Trickkiste schauen und erklärte anhand verschiedener Beispiele, wie ein brennender Daumen, eine brennende Person, ein explodierendes Gangster-Auto und nicht zuletzt ein in Flammen stehender Dachstuhl mit Hilfe der Special Effect-Technik in Szene gesetzt werden. "Wie einfach doch manches ist", sagte da das eine oder andere Clubmitglied, "vielleicht sollten wir es ebenfalls einmal versuchen und mit den gezeigten Tricks eine "angedeutete brennende Ahrweiler Stadtmauer" filmen" - Dies, so die einhellige Meinung, überlassen wir jedoch eher den zuständigen Profis . . .


  27. Mai 2003
Das BDFA-Archiv

BildDiesmal hatten wir uns Videofilme älteren Jahrgangs aus dem BDFA-Archiv herausgesucht - genauer gesagt Anfang der 80er Jahre, als die Bildaufzeichnung auf Magnetband im Amateurbereich soeben angefangen hatte, sich zu etablieren. Obwohl die vielgehörte Meinung damals war, daß man mit Video niemals einen vernünftigen Film zustande bringen würde, gab es auch damals schon Autoren, die diese Meinung widerlegten und Video genau so handhabten wie früher den Film: kurz und spannend. Daß die technischen Möglichkeiten der Nachvertonung damals noch nicht besonders ausgereift waren, konnte man allerdings an dem nicht immer ganz angenehmen Ton der Videos hören.


  10. Juni 2003
Der Computer - ein moderner Helfer

Clubabend ist ausgefallen.


  24. Juni 2003
Mikrofoneinsatz im Freien

MikrofonaufnahmenUnser jährlicher Aussentermin - ein Clubabend im Sommer, der im Freien stattfindet - war einem oft vernachlässigten Thema bei der Filmherstellung gewidmet: dem in freier Natur aufgenommenen Originalton mit all seinen Tücken wie Wind und überlautem Vogelgezwitscher. Weit mußte man dazu nicht gehen, denn der Schulhof der Ahrweiler Grundschule bot ein ideales Gelände, um die diversen Mikrofone direkt an den Camcordern auszuprobieren. Werner Mertens hatte mehrere Micros mitgebracht, und so konnten die Unterschiede in der Akustik und auch die verschiedenen Empfindlichkeiten getestet und miteinander verglichen werden. Es zeigte sich, daß es "das" ideale Allround-Mikrofon schlichtweg nicht gibt: ein Interview im Freien bedarf eines Richtmikrofons, um unerwünschte Nebengeräusche herauszufiltern, während eine Landschaftstotale auch sehr gut mit den in den Camcordern eingebauten Mikrofonen zurecht kommt. Davon, daß die Unterschiede manchmal gravierend sind, konnten sich die Anwesenden selbst überzeugen: ein hochwertiger Kopfhörer, direkt am Camcorder angeschlossen, offenbarte selbst feinste Details und Unterschiede in der Klangqualität.


  5. Juli 2003
Filmer-Sommerfest

Maibachfarm Unser diesjähriges Sommerfest begann mit einer kleinen Wanderung zur "Maibachfarm", einem Weingut im idyllischen Ahr-Seitental oberhalb des Klosters Kalvarienberg. Dort fand an diesem Wochenende das "2. Hoffest" statt, welches den Rahmen unseres Sommerfestes bildete. Musik und Wein waren vom Veranstalter vorbildlich vorbereitet, so daß die Ahrtaler Filmer-Schar reichlich Gelegenheit hatte, die in der Maibachfarm produzierten Bio_Weine zu verkosten, die, wie man allenthalben hörte, ob ihres sehr trockenen Ausbaus für den Gaumen etwas gewöhnungsbedüftig waren. Wie dieser spezielle Bio-Wein hergestellt wird zeigte uns der Kellermeister des Weingutes bei einem ausführlichen Rundgang durch die Kellerräume, und als danach noch der eine oder andere "Rote" probiert werden konnte, waren die Filmer bald in guter weinseliger Stimmung. So verging manche Stunde in fröhlicher Runde, und als man sich am sehr späten Nachmittag wieder auf den Heimweg machte, wurden am Wegesrand bereits die ersten Fackeln angezündet, die den Spätheimkehrern den rechten Weg durchs Maibachtal weisen sollten . . .


  8. Juli 2003
Autorenabend befreundeter Filmer

Herr Splieht, ein Filmamateur aus dem Köln-Bonner Raum, kommt gerne hin und wieder mal zu den Filmfreunden ins Ahrtal, um den einen oder anderen Clubabend mitzuerleben. Diesmal hatte er eine Reihe seiner selbstproduzierten Videofilme mitgebracht, um damit den Clubabend zu gestalten. Die interessierten Zuschauer sahen technisch gut gemachte Filme, die natürlich nach der Vorführung zu ausgiebigen Diskussionen über Machart und eingesetztes Videosystem anregten. Herr Splieth - er arbeitet mit Adobes Premiere - gab bereitwillig Auskunft, und so mancher konnte insgeheim den einen oder anderen Tipp mit nach Hause nehmen, um ihn bei eigenen Produktionen einzusetzen.


  9. September 2003
Filme aus dem BDFA-Archiv

Ältere und allesamt preisgekrönte Filme aus dem umfangreichen Archiv des BDFA gab es an diesem ersten Clubabend nach der Sommerpause zu sehen. Die auf Videoband überspielten Super8-Filme - teilweise noch aus den 80er-Jahren - hatten eine erstaunlich gute Projektionsqualität aufzuweisen, und es zeigte sich, daß man auch vor 20 Jahren schon preisverdächtige und, wie an diesem Clubabend vorwiegend zu sehen, spannende Kurz-Spielfilme gedreht und gestaltet hat.

Zu guter Letzt konnten sich die Anwesenden noch den neuesten Videofilm von Filmfreund Splieht ansehen, der in eindrucksvollen Bildern die Arbeit eines Imkers im Laufe der Jahreszeiten zeigte. Er stellte den Film nach der Vorführung zur Diskussion und erhielt dabei den einen oder anderen Tipp, wie er durch Kürzung einiger Szenen und Absenkung der Musik seinen Film noch interessanter gestalten kann - ein Service, den man eben nur im Kreise Gleichgesinnter bekommt.


  13. September 2003
Filmer-Radtour 2003

Filmer-Radtour 2003Vor der alten und schon etwas angerosteten Dampflokomotive auf dem ehemaligen Ochtendunger Bahnhof trafen sich die Ahrtal-Filmer zur traditionellen Filmer-Radtour. Das Wetter hatte es gut gemeint, denn die ersten Altweibersommertage präsentierten sich mit zwar etwas bewölktem Himmel, jedoch auch mit lauen Temperaturen - gerade richtig für die Fahrt entlang der gutausgebauten Fahrradstrecke Ochtendung - Münstermaifeld. Da nicht alle ansonsten kamerahaltenden Clubmitglieder im ständigen Fahrradtraining stehen, hatte man genügend Pausen eingeplant, und unser Clubengel Anny hatte auch an ein großes Stück Fleischwurst samt Brötchen gedacht, um die Leistungsfähigkeit der radelnden Filmer zu erhalten. Gut 22 km waren für die Anfahrt nach Münstermaifeld zu bewältigen, und nachdem man das dortige Münster besichtigt und anschliessend eine große Portion Eiscreme vertilgt hatte, ging es am späten Nachmittag wieder die gleiche Strecke heimwärts - kilometerlang immer leicht bergauf, wie sich leider herausstellte. Was den Ungeübteren der Filmerschar ganz schön in die Beine ging! Nichtsdestotrotz - es war eine rundherum gelungene Tour: alles passte zusammen - das Wetter, die gut ausgebaute Strecke und nicht zuletzt die gute Stimmung aller Beteiligten.


  30. September 2003
Kameraperspektiven

Ein interessanter Informationsabend über Frosch- und Vogelperspektive, Nahaufnahme, Totale und "amerikanische Normale" erwartete die Clubmitglieder an diesem letzten September-Clubabend. Als Grundlage diente eine DVD, die von einer Video-Produktionsfirma erstellt wurde und Praxis-Anleitungen für den Filmer-Alltag enthält. Nachdem wir uns das Kapitel "Kameraperspektiven" auf dieser CD angesehen hatten, folgte eine ausgedehnte Diskussion über die verschiedenen Möglichkeiten, durch Veränderungen des Kamerastandortes ungewöhnliche und damit interessante Szenen zu drehen. Vieles wußten die Alt-Filmer natürlich längst - nichtsdestotrotz ist solch ein Auffrischungsabend immer wieder eine gute Gelegenheit, dazuzulernen.


  7. Oktober 2003
Treffpunkt : Kirmes Bad Neuenahr

Kirmes-FilmerEin Filmtermin mitten im Trubel der Neuenahrer Kirmes war angesagt. Sinn und Ziel sollte es sein, unter den erschwerten Bedingungen eines abendlichen Jahrmarkttreibens mit dem Camcorder zu üben. Szenen gab es zur Genüge, und das geschulte Auge der Kameraleute entdeckte an allen Ecken Filmenswertes : seien es nun die quirligen und lauten Fahrgeschäfte mit ihren blinkenden Lichtern und rasanten Bewegungen, oder die Wurst- und Fischbuden, die so manchen interessanten Schnappschuß boten. Aus dem angesammelten Rohmaterial gilt es nun, kleine Kurzfilme zu schneiden, welche diese Atmosphäre in möglichst naturgetreuer Form dem Zuschauer nahebringen. Zweifellos eine sehr interessante und auch lehrreiche Film- und Schnittarbeit.


  28. Oktober 2003
Autorenabend : Werner Mertens

Werner MertensSeine neuesten Filmproduktionen zeigte unser 2. Vorsitzender an diesem Autorenabend. Drei Filme, allesamt Auftragsarbeiten, wurden mittels Videobeamer in vorzüglicher Qualität auf die Leinwand projiziert. Da war zunächst ein Film über die Tätigkeitsfelder der deutschen Kommunalversicherer, gefolgt von einer Reportage über die Rekonstruktion einer römischen Eisenschmelze im Ahrweiler Stadtwald, und schließlich ein Film über eine Ahrweiler Spezialklinik, der anlässlich des 150-jährigen Jubiläums entstanden war. Alle drei Produktionen wurden vom Autor mit der Sony VX9000 gedreht, für Schnitt und Ton zeichnete Willi Rödle verantwortlich. Ein interessanter Vorführabend mit Filmen, die mit Laufzeiten zwischen 12 und 25 Minuten keine Langeweile aufkommen liessen.


  11. November 2003
Die Koblenzer Filmfreunde zu Besuch

ClubabendIm vergangenen Jahr waren wir beim Koblenzer Film- und Videoclub zu Gast, um dort unsere Filme vorzuführen. Der damals versprochene Filmer-Gegenbesuch fand wie geplant an diesem Novemberabend statt, und der Clubraum war wieder einmal bis auf den letzten Stuhl gefüllt. Es gab eine ganze Reihe interessanter Filme zu sehen, auf DV und auf SVHS gedreht, und der Vorführabend verging wie im Fluge. Dass sich anschliessend noch eine rege Diskussion über die gezeigten Produktionen entwickelte, versteht sich von selbst. Der nächste Gegenbesuch in Koblenz ist im Herbst 2004 geplant.


  25. November 2003
Sichtung der Kirmes-Videos

Die Sichtung der auf der Neuenahrer Kirmes entstandenen Videos war das Thema des Abends. Clubmitglied Rainer Urbanke hatte dazu die Rohmaterial-Bänder mehrerer Kameras zu einem kleinen Kirmes-Video zusammengeschnitten, anhand dessen das Farb- und Lichtverhalten der verschiedenen Geräte überprüft werden konnte. Dabei wurde wieder einmal deutlich, daß Camcorder verschiedener Fabrikate und Hersteller besonders in Grenzsituationen völlig unterschiedlich reagieren und damit die Verwendung in einem Gemeinschaftsfilm erschweren. Solange man nur die Aufnahmen eines bestimmten Camcorders betrachtet, erscheinen die Bilder völlig naturgetreu und farblich richtig abgestimmt - nimmt man die Aufnahmen eines anderen Camcorder-Fabrikates dazu, werden die Unterschiede in Farbe und Helligkeit schnell sichtbar. Was wieder einmal bewiesen hat, daß der Einsatz verschiedener Consumer-Camcorder in einem Film ohne sorgfältigen vorherigen Weiß- und Belichtungsabgleich an einem Kontrollmonitor ein riskantes Unternehmen bleibt.


  8. Dezember 2003
Es weihnachtet sehr

Clubabend
Clubabend
Clubabend
Es gehört zur langjährigen Gepflogenheit des Film- und Videoclubs, daß am 1. Abend im Dezember eine beschauliche vorweihnachtliche Feier stattfindet. So auch in diesem Jahr, und Ehrenmitglied Anny Mertens hatte wie immer dafür gesorgt, daß der Clubraum an diesem Abend anders aussah als sonst: die Tische, auf denen das Jahr über Videobänder, Camcorder und Filmzeitschriften herumliegen, waren mit weihnachtlichen Utensilien dekoriert, und statt des elektrischen Lichtes trug stimmungsvoller Kerzenschein zur weihnachtlichen Atmosphäre bei. Bei einem guten halbtrockenen Tropfen aus dem Ahrtal und vielen belegten Broten verging der Abend im Fluge, und wie es sich für einen Film- und Videoclub gebührt, wurden zu später Stunde auch noch ein paar Filme vorgeführt. Gottfried Aresin brachte mit seinem lustigen "Knoblauch"-Film die Zuschauer zum Lachen, und zwei Städtetour-Filme der vergangenen Jahre erinnerten noch einmal an schöne sommerliche Clubausflüge. Eine besondere Ehrung widerfuhr schließlich noch Clubmitglied Rainer Urbanke, der auf dem vergangenen Landesfilmfestival in Landau für seinen Spielfilm "Annes Aufsatz" den 1. Preis und zusätzlich auch noch den Festival-Sonderpreis ins Ahrtal geholt hatte. Unter dem beifall der Anwesenden überreichte ihm der 1. Vorsitzende Günther Schmitz eine Extra-Flasche Ahrweiler Rotwein und wünschte ihm für die kommenden weiterführenden Wettbewerbe viel Glück. So ging es bereits gegen Mitternacht, als sich die Ahrtal-Filmer schließlich ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschten. Im Januar will man sich wie gewohnt wieder treffen und mit frischem Filmer-Schwung ins Jahr 2004 gehen.





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Was macht der Film- und Videoclub?

  Wir haben Freude daran, Filme zu drehen: auf Reisen, in der Familie, beim Dorffest oder bei anderen Gelegenheiten.

  Einige Clubmitglieder drehen Kurzfilme nach eigenem Drehbuch und nehmen an Wettbewerben und Filmfestivals teil.

  Wir treffen uns regelmäßig in unserem Clubraum, helfen, beraten, bilden uns weiter. Unser Ziel ist es, Filme zu gestalten, die auch anderen Menschen Freude machen.

  Schauen Sie doch einfach bei uns herein.