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Nah
Einstellungsgröße bei der Aufnahme. Die Naheinstellung zeigt den Kopf einer Person formatfüllend. Der typische "Close-up". Zeigt sehr deutlich Gefühlsregungen, ohne unnatürlich groß zu werden.
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Normale
Einstellungsgröße bei der Aufnahme. Die "Normale" entspricht am ehesten einer Einstellungsgröße, bei der ein außenstehender Betrachter eine Gesprächsgruppe beobachten würde. Die Unterhaltung ist dabei vom Betrachter akustisch im Detail mitverfolgbar.
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Randspur
Tonspur bei VHS- und SVHS-Videobändern am unteren Rand des Bandes. Wird zum Nachvertonen genutzt. Tonaufzeichnung wie bei Tonbandgeräten durch gleichmäßiges Vorbeiziehen des Bandes an einem feststehenden Tonkopf. Durch langsame Bandgeschwindigkeit nur mäßige Tonqualität (bis etwa 10 000 Hz). Im Amateurbereich nur mono bespielbar.
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Rohfilm
Rohmaterial, wie es nach der Aufnahme aus der Kamera kommt, incl. aller Bild- und Tonfehler, die beim Drehen entstanden sind. In der Regel noch nicht zur Vorführung geeignet, es sei denn, es wurde "auf Schnitt" gedreht.
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Schnellauf
Schnelles Vor- oder Zurückspulen des Bandes im Videorecorder oder in der Kamera ohne sichtbares Bild. Der entsprechende Schalter ist meist mit einem Doppelpfeil (»/«) gekennzeichnet.
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Schnittliste
Von Hand oder einem Schnittprogramm erzeugte Liste mit Angaben, welche Szenen des Rohmaterials auf die Endproduktion übernommen werden und welche nicht.
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Schrägspur
Tonspur bei analogen Videoaufzeichnungen, die wie die Bildinformation durch rotierende Köpfe schräg auf das Band geschrieben wird. Durch die Schrägaufzeichnung wird eine sehr hohe relative Bandgeschwindigkeit erreicht. Dadurch HiFi-Tonqualität, die nahe an CDs heranreicht. Bei VHS/SVHS (nicht bei V8/Hi8) ist neben der Schrägspur zusätzlich eine Randspur vorhanden, die ebenfalls Toninformationen in schlechterer Qualität enthält.
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Schwarzband
Magnetisiertes, mit einer CTL-Spur versehenes Stück des Videobandes am Anfang oder Ende eines Videos. Ähnlich dem schwarzen, unbelichteten Vor-/Nachspann beim Film. Wird erzeugt, indem der Videorecorder auf Aufnahme geschaltet wird, ohne ein Bildsignal zuzuführen, bei Kameras durch lichtdichtes Abdecken des Objektivs während der Aufnahme.
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Selektiver Schnitt
Fähigkeit eines Schnittpultes, die Endproduktion aus Teilen der Schnittliste zusammenzustellen, ohne die Liste selbst zu verändern. So lassen sich Probeschnitte einzelner Szenen durchführen oder auch Kurzversionen überlanger Endproduktionen anfertigen.
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Stand-alone-System
Stand-alone (engl. = allein/für sich stehend) bedeutet, dass das verwendete Gerät nur zu Schnittzwecken verwendet wird. Der Einbau weiterer "Zusätze" kann (und tut es auch oft) Konflikte verursachen, die eine einwandfreie Funktion verhindern oder den Rechner sogar zum Absturz bringen - die einschlägigen Internet- Diskussionsforen sind voll von Problemen dieser Art.
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Timecodeanzeige
Die Timecodeanzeige soll während des Schnitts über die aktuelle Position auf dem Videoband informieren. Mindestanforderung ist eine Darstellung des Timecodes im Format "Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder". Praktisch sind auch zusätzliche Anzeigen von Bandnummer, Szenennummer und Szenenlänge.
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Timecode auf Kopie
Fähigkeit eines Schnittpultes, für die Endproduktion einen lückenlosen Timecode (meist VITC) zu generieren. Dieser Timecode ist Voraussetzung für die Repositionierung des Recorders nach einer Unterbrechung des Schnitts.
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Timeline
( Timeline/engl. = Zeitachse ). Grafische Darstellung des Filmablaufs auf dem PC-Monitor. Dabei werden die Video- und Audiospuren untereinander angezeigt und geben einen zeitlichen Überblick über Anfang und Ende ( In- und Out-Points ) der einzelnen Szenen. Entspricht am ehesten der Darstellung, wie man sie auf einem Blatt Papier aufzeichnen würde und ist deshalb das meistbenutzte Darstellungsprinzip bei Schnitt-Programmen. Gegenstück ist die Darstellung in Form eines "Storyboards" ( z.B. beim Schnittsystem Casablanca ), bei der die Szenen nicht zeitlich, sondern jeweils durch das erste Bild einer Szene dargestellt werden.
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Totale
Einstellungsgröße bei der Aufnahme. Sie verschafft den Überblick (wo befinde ich mich?) und führt ins Handlungsgeschehen ein. Totalen wirken meist statisch und werden deshalb gerne mit Kamerabewegungen (gleichmäßige Veränderung des Kamerastandortes/Dolly/Schienen) verknüpft.
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Vorspannband
Meist transparentes 10-15 cm langes Bandstück am Anfang und Ende einer Videocassette, ähnlich dem grünen, roten oder schwarzen Vorspann beim Film.
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Zwischenschnitt
Auch "Insert" genannt. Filmszene, die in eine bereits vorhandene Szene eingesetzt wird. Dabei wird lediglich das Bild ersetzt, der Originalton der bisherigen Szene bleibt erhalten. Beispiel: bei einer Rede wird in die Großaufnahme des Vortragenden eine Publikumszene eingesetzt, während der Originalton weiterhin zu hören ist.
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